Lage des Stadtteils

Weißenborn - etwas quellig, lehmig und waldreich

1917 260 EW; 1922 eingemeindet; im Nordwesten der Stadt links der Straße nach Crimmitschau; Bauort für Einfamilien- und Reihenhäusern sowie Mehrgeschossbauten um 2000

Berühmt wurde Anton-Günther durch den hier nach ihm benannten Weg. Im städtischen Waldpark im Gebiet Böser Brunnen (Wehranlage) ist Rappendorf zu suchen, ein für die Versorgung der Stadt einst wichtiges einreihiges Waldhufendorf. Es bestand seit dem 12. Jh. bis 1430 - niedergebrannt und verwüstet während einer Hussitenbelagerung. Spuren der einstigen Siedlung lassen sich noch finden, sogar bewohnte Burgen - Ameisenburgen.

Waldbühne, Waldschänke, Bellmanns-Brunnen

Der Waldpark, ab 1900 unter Bürgermeister Karl Keil angelegt, umfaßt inzwischen 240 ha recht abwechslungsreichen Geländes, hügelig, von Bachläufen durchzogen, einer Teichkette. Ein Landschaftsschutzgebiet mit seltenen Pflanzen, Tieren und seltenen Vögeln aus der Stadt, die hier in der Natur mitsamt braven Hündchen friedlich speisen.

Wunderlich:

Bereits 1864 war man hier recht bemüht um ausreichende Auslastung der Beschäftigten. Und wenn man sich schon den Luxus eines Nachtwächters leistete, dann konnte man ihn auch gleich noch als Tagwächter einstellen. So war Heinrich Gottlob Wunderlich rund um die Uhr beschäftigt.
Gewerbehof in Weißenborn

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