Lage des Stadtteils

Oberrothenbach und Helmsdorf

Unterhalb vom Hospitalberg lag mal Helmsdorf, einst beliebtes Naherholungsgebiet der Zwickauer.


Helmsdorf ging in Oberrothenbach ein, als hier 9/1956 der WISMUT-Bergbau begann. Die Kiesgrube (1890) wurde vor 1945 als Kriegsgefangenenlager genutzt, eignete sich aber auch bestens zur Ablagerung von Uranschlamm. Die Beräumung von Helmsdorf - die einstige Schule ist übrigens jetzt Wohnhaus - bei großzügiger Entschädigung war unaufschiebbar, wie der Große Dammbruch am 7.4.1961 um 18.30Uhr zeigte. Der mickrige Dorfbach schwoll auf 2m mit zähem Schlamm an.
Die neue WISMUT hat hier immer noch viel zu tun. Die Zeitbombe aber tickt nicht mehr. Trotzdem darf nicht jeder ran an die Teiche oder sein Fahrzeug mit gutem Wasser abspritzen.

ehemalige Schule von Helmmmmmmsdorf Oberrothenbacher Kontraste

Die Rehe und Füchse fühlen sich im Wald wohl, die Menschen und Pferde im Dorf. Andere leben am ätna oder Vesuv und wollen auch nicht weg.
übernachten sollte man eher auf der Koppel als im Schwalbennest. Gleich nebenan eine kleine hübsche Neubausiedlung. Ansehnlich ist der Ort sehr wohl.

Oberrothenbacher Höfe

Schlämmteich bei Oberrothenbach

nach oben