Lage des Stadtteils

Cainsdorf mit abelscher Schieflage?

2.600 EW 1997; eingemeindet 1999; erstreckt sich am Südzipfel der Stadt von der Zwickauer Mulde mit international bekannter Kanustrecke bis ins LSG Plotzgrund; einige kleine Forstflächen, z.B. am Steilhang vom Brauereiberg.

Vor der Cainsdorfer Brücke ist eine abbiegende Hauptstraße in Richtung Wilkau-Hasslau, wo gern durch Einheimische zur unberechtigten Vorfahrt aufgefordert wird, um es dann krachen zu lassen. Die Polizei ist bestens vorinformiert und versessen darauf, nach 3 Minuten vor Ort zu sein - am besten das Tal meiden! Oder Auto auf der Kreuzung stehen lassen? Das Rattenviertel am Bahnhof ist nicht sehr anheimelnd...

Als Auskunftsmüde zeigte sich Ortsvorsteher Martin und der Wortbedeutung seiner Funktion nach meist weit vor (also kaum im) Ort herumstehend.

Königin-Marien-Hütte in Cainsdorf ist ebenso schon lange Geschichte wie der Steinkohlenbau im Aurora- und Vereinsglückschacht.

Sehenswert? Die Kirche unter Denkmalschutz etwa? Vielleicht die Schule gleich nebenbei? Der Ausblick Richtung Nord nach Zwickau könnte als malerisch gelten, aber nicht als umwerfend. Umwerfend ist der Delphin im Kindergarten.
Delphin von Cainsdorf


Lindenstraße in Zwickau-Cainsdorf Umwerfend auch noch die Lindenstraße mit ihren schönen Gärten und (positiv gesehen) halbbewohnten Häusern. In der Nr. 21 hängen Renates Blumen und künden weithin davon:
Das beste an Cainsdorf sind einige unverwüstlich humorige und liebe Menschen, die aber eines Tages aussterben könnten.

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