Zwickauer Fakten

gelegen an der Zwickauer Mulde und günstig zwischen den Autobahnen A4 und A72
größtes Gewässer ist der Schwanenteich am westlichen Altstadtkern

tiefste Stelle nun 250m ü.NN. in Crossen, nur 6 m weniger als im Zentrum (!)
höchste Stelle 440 m ü.NN in Rottmannsdorf neben dem Streiberg

über 60 m² Grünfläche pro Einwohner - eine von vielen grünen Städten der Region.

viertgrößte Stadt Sachsens und bis 2003 noch Großstadt - die kleinste Deutschlands.

Dafür hat sich der Luftvorrat des Zwickauer Bürgers seit 1985 mehr als 2,3facht, ebenso auch die pro Einwohner verfügbare Grünfläche, die schon über 65 m² liegen dürfte.

Einwohnerentwicklung

096.900 EW (2006)
104.000 EW (2001) auf 103,05km²
105.369 EW (1998)
112.565 EW (1995)
124.788 EW (1990)
121.000 EW (1985) auf 57km² 1995;

1907 wurde Zwickau kreisfrei. Ende 2003 verlor die viertgrößte Stadt Sachsens den Großstadtstatus - die Einwohnerzahl sank also unter 100.000 - und seit Mitte 2008 auch die Kreisfreiheit.

Prädikate:
Dass Zwickau mal von seinem König als die Perle Kursachsens bezeichnet wurde, ist lange her. Auch den König gibt es nicht mehr.
Einkaufsstadt des ganzen 20. Jh. - der Nimbus wurde nach 1990 verbaut, verknöllt und versackt. Schade.
Dass Robert Schumann in Zwickau geboren wurde, versucht die Stadt seit Jahrzehnten durch liebevolle Pflege wieder gut zu machen: Sie schmückt sich mit dem Beinamen Robert-Schumann-Stadt. Aber Zwickau hatte auch bedeutende Maler - Max Pechstein! Und Bürgermeister, die sich aufrecht köpfen ließen. Und Fußballmenager, die Substanz im Bein und in der Birne hatten (nichts gegen Blondinen)
Stadt der tausend Takte? Der Trabi brauchte nur zwei, für musikalische Vielfalt sind 1000 zu wenig. Künstlerische Kreativität bewirkt unendliche Vielfalt. Der Fingerabdruck macht es, den eine Stadt hinterläßt. Den hinterlässt die Stadt nachdrücklich! Aber nicht ausdrücklich. Denn mit Zitieren chinesischer Weisheiten kaschieren Zeitungeister gern ihre Unwissenheit und Ohnmacht.

Zwickau trotzt. Das wahre Potential sind immer die Bürger. Und wenn man schon den Weggang der Jugend bedauert - es gehen ja auch ältere. Wer soll denn später mal den Dreck aus den leeren Häusern räumen?

liebevoll das Trabidenkmal - Stolz auf ewig Funktionierendes

Zwickau hat Autogeschichte geschrieben und ein entsprechend reichhaltiges Automobilmuseum. Auch wenn Juni 1998 am Georgenplatz ein Trabidenkmal steht, wird die mobile Tradition in Zwickau fortgesetzt, speziell auch im Norden der Stadt mit dem VW Werk.

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