Kornmark mit Schiffchen und klösterliches Erbe

Sehr schön ist das gesamte Areal am Kornmarkt. Das stadtbekannte Kornhaus allerdings findet man neben Schloss Osterstein.

Im Schiffchen (Münzgasse 12) am Kornmarkt wohnten seit 1600 Seilerfamilien, deren Handwerkszeichen in die Fassade eingelassen ist. Bauherr war 1485 Heinrich von Grumbach. Das Gebäude weist Bauformen der Spätgotik und frühen Renaissance auf bei spitzwinkligem Grundriß, sehr schmalen Eckgibel, hohem Dach - daher der Spitzname. Bemerkenswert die Drillingsfenster der oberen Geschosse mit Elementen zwischen Romantik bis Gotik. Das Haus wurde 1967/68 abgebrochen und äußerlich getreu dem Original wieder aufgebaut.

Grünhainer Resthof und das sagenhafte Schiffchen am Kornmarkt in Zwickau

In der einmündenden Peter-Breuer-Straße 3 findet man die Reste vom Grünhainer Kloster der Zisterzienser, 1240 erbaut. Erhalten blieb die Grünhainer Kapelle mit gotischem Kreuzgewölbe und derzeit Restaurant sowie das Eingangstor mit Durchfahrt (Haus links im Bild).