Katharinenkirchhof, echtes Kleinod am Alten Steinweg

St. Katharinen wurde von Markgraf Dietrich dem Bedrängten dem 1212 nach Zwickau verlegten Benediktiner-Nonnenkloster gestiftet und zwischen 1212 und 1219 erbaut.

Nach einem Brand 1323 wurde der Bau mit romanischen Mauerresten neu erbaut. Auch der Stadtbrand von 1403 hinterließ Spuren. 1465 wurde das Chor verlängert und der Dachreiter aufgebaut. Die Seitenschiffe entstanden etwas später. Die dreischiffige, gotische Hallenkirche ist rund 40 m lang, 20 m breit und 12 m hoch. Der Turm war einst viergeschossig.

Am Katharinenhof in Zwickau


Übrigens:
Von Oktober 1520 bis April 1521 predigte hier Thomas Müntzer in der Katharinenkirche. Da er zunehmend für die Ärmsten predigte, wurde den Stadtoberen die Stimmung zu brisant. Trotzdem wurde Zwickau nach Wittenberg als zweite Stadt lutherisch.