Robert-Schumann-Stadt Zwickau

Schmannhaus in Zwickau

Nach einem erhalten gebliebenen Schlussstein zu urteilen, wurde das eigentliche Geburtshaus Robert Schumanns am Zwickauer Hauptmarkt 5 Ecke Münzstraße in Zwickau zwischen 1480 und 1500 erbaut.
In diesem "alten" Haus wurde der Komponist Robert Schumann am 8. Juni 1810 geboren. Hier verlebte er die ersten sieben Jahre seiner Kindheit. Seit 1817 lebte die Familie in der Burgstraße. Mit 18 verließ Schumann Zwickau, kehrte aber gelegentlich besuchsweise zurück. Im Jahre 1847 weilte er letztmalig in Zwickau, starb am 29.7.1856 in Endenich.

Das baufällige und stark veränderte Gebäude wurde 1955 abgebrochen und 1956 originalgetreu neu erbaut. Seitdem ist das Haus Schumann-Gedenkstätte. Es birgt eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten und Gegenständen aus dem Nachlass von Robert Schumann und seiner Frau Clara Wieck. Die ständige Ausstellung in den Museumsräumen im ersten Obergeschoss informiert über Leben und Werk des Komponisten und seiner Frau. Das Archiv verfügt über originale Handschriften des Ehepaares, eine vollständige Sammlung der Schumannschen Werke im Erstdruck, auch zahlreiche Spezialsammlungen.
Im Kammermusiksaal im Erdgeschoss werden Kompositionen Schumanns und seiner Zeitgenossen dargeboten. Seine Klavier- und Liederzyklen leben weiter.

Robert Schumann Denkmal in Zwickau

Das Denkmal im räumlichen Kontext zur Gedenkstätte wurde 1901 enthüllt und nach einigem Hin und Her an den nordöstlichen Hauptmarkt verrückt.